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Stimmungswechsel durch Hormone? – Quatsch!

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Hast du schon gemerkt, dass deine Depression nicht wirklich etwas mit deinem Hormonspiegel zu tun hat?

Die meisten deiner Gefühle werden durch die Gedanken anderer Menschen erzeugt.

Dieses ganze rauf und runter. Mal Himmelhochjauchzend, mal zu Tode betrübt, hat damit zu tun, dass die Menschen von dir vieles Haben wollen.

Du hast deinen Freundeskreis, deine Familie, Nachbarn, Bekannte, Schulkameraden, Lehrer, Kollegen, der Chef, u.s.w..

Jeder von ihnen möchte etwas von dir haben. Gerade in der Jugend ist es so, dass du viele Verbindungen zu vielen Menschen hast.

Man tratscht übereinander, ist Freund/Feind, mag das eine, das andere nicht, ändert seine Meinung wieder, was dazu führt, dass die Menschen über dich nachdenken.

Wollen zum Beispiel deine Eltern konsequent etwas HABEN von dir, dass du lernst, hast du keine Lust zu lernen.

Du kannst eigentlich gar nicht lernen, weil sie es in deinem Kopf deaktivieren.

Wollen deine Freunde HABEN, dass du bei ihnen bist, fühlst du dich depressiv und willst eigentlich gar nicht zu ihnen hin.

Du machst einen Bogen um sie, denkst sie mögen dich nicht. Dabei wollen die, dass du zu ihnen kommst.

Anders ist es wieder mit anderen Sachen. Da gibt es Leute zu denen du unbedingt hin willst.

Du willst zu ihnen gehören, weil du sie magst, toll findest. Dass jedoch sind die, die dich ablehnen.

Sie hassen dich und geben dir so Energie. Sie lehnen dich ab, wollen nichts von dir und du fühlst dich hingezogen zu ihnen.

Du kennst das Prinzip möglicherweise.

Du findest jemanden toll, der dich nicht toll findet. Und ein anderer findet dich toll, den du nicht toll findest.

Du magst den nicht. Er will aber etwas von dir.

Er mag dich nicht, du aber willst etwas von ihm.

Genau dasselbe passiert mit Eltern, Vorgesetzten, Lehrern, Freunden, u.s.w..

Alle ziehen oder schieben irgendwie an dir. Und je nachdem was mehr da ist:

Gibt es mehr Leute, die dich mögen, fühlst du dich depressiv. Gibt es mehr Leute die dich hassen, fühlst du dich gut.

Möglicherweise hast du als Junge schon einmal ein Hochgefühl erlebt, bevor du verprügelt worden bist.

Dir geht es einwandfrei. Du bist gut drauf, alles ist super.

Plötzlich kommt jemand, der dich verprügeln will. Wegen einer Sache, die Stunden, Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre her ist.

Er hatte diesen Hass. Will dir eins Auswischen. Dir auf die Fresse hauen. Plant das, kommt zu dir. Die ganze Zeit fühlst du dich gut, bis er sein Plan verwirklicht hat.

Danach fühlst du dich schlecht. Er hingegen fühlt sich gut.

Wenn dann die ganze Schule über dich lacht, weil du auf die Fresse gekriegt hast, fühlst du dich furchtbar scheiße.

Jeder von den anderen erzählt, das hättet ihr sehen müssen, wie der nach hinten übergepurzelt ist. Das hat vielleicht lustig ausgesehen.

Oder: „Endlich hat der eins auf die Fresse gekriegt. Das hat er schon lange verdient.“

Da fühlst du dich dann furchtbar schlecht, weil die anderen dir Energie abziehen.

Das hat nichts mit dem Schlag ins Gesicht zu tun. Sondern vielmehr damit, dass die anderen über dich abhetzen.

Dass sie sich lustig machen über dich. Dass sie lachen über das was sie da gesehen haben.

Dass sie nicht glauben können, dass du auf die Fresse gekriegt hast, u.s.w..
Dasselbe ist mit Mädels.

Vielleicht keine Prügelei, sondern ein wahnsinnig lustiger Spruch, der dir die Klassenbeste zugerufen hat.

Alles lacht. Alle finden super, dass du eins vor den Latz gekriegt hast, weil du sowieso bescheuert oder arrogant bist …

Da fühlst du dich dann so richtig scheiße.

Vorher hast du dich möglicherweise gut gefühlt, weil sie dich gehasst haben.

Sie haben dich gehasst, bis zu dem Zeitpunkt, wo sie dir eins rüber gebraten haben. Ab da hast du dich scheiße gefühlt.

Nicht weil das passiert ist. Sondern weil die Leute vorher dich gehasst haben und nachher über dich gelacht und geschwätzt haben, toll fanden, dass dir das passiert ist.

Dieses hoch und runter, hat also immer mit dem Hass und der Liebe von anderen Menschen zu tun.

Was es auch gibt ist, dass die Sache ausgeglichen ist. Dann fühlst du gar nichts, bzw. wenn sich niemand für dich interessiert.

Bist du einfach eine graue Maus, die da rum läuft, oder der Computerfreak den sowieso niemand interessiert, lebst du in einer Welt, in der es einfach ruhig ist.

Da passiert gar nichts. Du hast keine Gefühle, es passiert nichts besonderes. Das ist der Zustand, wo sich niemand für dich interessiert.

Wo dich weder jemand hasst – wobei du dich gut fühlen würdest, noch liebt – wobei du dich depressiv fühlen würdest.

Wenn du in diesem Zustand verweilen willst, weil es dir gefällt, spiele weiter die graue Maus.

Lebe dein Leben einfach so vor dich hin.

Willst du diesen Zustand jedoch ändern, mache etwas, dass du dich gut fühlst, indem du dafür sorgst, dass andere dich nicht mögen.

Aber nur soviel, dass sie dir nicht auf die „Fresse“ hauen.

Wenn dir der Beitrag gefällt, kannst du mich gerne auf Youtube besuchen.

www.youtube.com/watch?v=Ogl0ZZAmpM4

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